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Cyber – Schutz für landwirtschaftliche Betriebe

Abb. 1: Cudimir Jevtic – fotolia.com

Cyber – Schutz für landwirtschaftliche Betriebe

Digitalisierung erleichtert die landwirtschaftliche Arbeit und macht die Produktion effizienter. Doch die moderne Technik hat auch ihre Schattenseiten. Brandaktuell: Cyberangriffe. Und es kann jeden treffen.

Land- und Produktionstechnik hat sich in kürzester Zeit stark verändert und vor allem modernisiert. Viele landwirtschaftliche Betriebe können ohne IT-Kenntnisse kaum noch geführt werden. Leider oft vergessen: Landwirte gehören zur Zielgruppe von Cyber-Angriffen, genau wie das Einkaufszentrum oder der Bäcker von nebenan.

Digitalisierung revolutioniert den landwirtschaftlichen Betrieb

Die Prozesse in der Landwirtschaft sind inzwischen sehr komplex. Gerade weil hier seit jeher Manpower gefragt war, ist es interessant, wie die Produktivitätssteigerung und Vernetzung funktioniert. Agrarmanagement-Software trägt zur Unterstützung der Produktion und Prozesse bei. Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets sind aus dem Arbeitsalltag der Landwirte nicht mehr wegzudenken. Die Überwachung und Kontrolle von Maschinen, Melk- und Landmaschinen oder auch Futterroboter läuft über Apps. Das erleichtert die Abläufe, da alles bequem gesteuert werden kann. In der Präzisionslandwirtschaft sind Landmaschinen mit intelligenten Technologien bestückt und kommunizieren untereinander. Automatisierte Arbeitsprozesse sind auf Feld und Hof schon längst angekommen. Auch Drohnen bringen Verbesserungen, so lassen sich Erträge mit ihrer Hilfe steigern. Die digitalen Anwendungen helfen beim Pflanzenschutz, bei der Tierhaltung sowie bei der Wettervorhersage. Diese Entwicklungen bergen jedoch auch neue Risiken. Denn aufgrund der Vernetzung sind Unternehmen für Cyberattacken anfällig wie nie zuvor. Auch die Datensicherheit hinsichtlich Datenverlust und Datenschutzverstöße muss gewährleistet sein, speziell im Hinblick auf die seit dem 25. Mai 2018 neu eingeführte EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO).

Wie schützt man sich vor den Folgen eines Cyber-Angriffs?

Stellen Sie sich vor: Sie erhalten – vermeintlich von einem ihrer Abnehmer – eine E-Mail. Mit dem Öffnen der E-Mail fährt das System in kürzester Zeit alle Rechner herunter. Sämtliche Maschinen, wie beispielsweise der Futterroboter, können nicht mehr gesteuert werden. Der Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem für die Planung der Ernte steht nicht mehr zur Verfügung. Der reibungslose Betriebsablauf ist beträchtlich eingeschränkt. Die Allianz hat ein Produkt entwickelt, das den daraus entstehenden Schaden deckt. Anhand weniger Risikofragen ist der CyberSchutz auch für landwirtschaftliche Betriebe abschließbar. Das Produkt besteht aus drei Komponenten: Beratung, Service und finanzielle Absicherung.

Die Versicherung erstattet den entgangenen Gewinn. Sie übernimmt die Kosten für die Wiederherstellung von Daten und der Funktionsfähigkeit des Computersystems. Nicht zu vergessen: Ein Cyberangriff auf Ihren Betrieb kann anderen einen Vermögensschäden zufügen, beispielsweise wenn ein Schadprogramm an Ihre Kunden und Geschäftspartner weitergeleitet wird. Sollte dieser Betrieb dadurch nicht weiterlaufen können und Sie dafür verantwortlich sein, kommt die Allianz auch für diese Kosten auf. Im Versicherungsfall stehen Ihnen Experten für die Schaden- und Ursachenermittlung zur Seite. Die Allianz bietet ihren Kunden eine Notfallhotline an, die rund um die Uhr erreichbar ist. Nach Rücksprache können Sie einen externen Datenforensiker, also einen Spezialisten für Datenkriminalität, auf Kosten der Allianz hinzuziehen. Dieser ermittelt die Schadenursache sowie -höhe und berät Sie zu Maßnahmen, um den Schaden zu mindern und die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Weitere Informationen zum „Allianz CyberSchutz „erhalten Sie von Ihrem Allianz Fachmann vor Ort oder unter www.allianz.de. Sprechen Sie doch einfach Ihren Vermittler an.

 

 

 (Manuel Ziegltrum)