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Heftige Gewitter mit Hagel und Starkregen im Mai und Juni führen zu Millionenschäden in der deutschen Landwirtschaft. Der Münchener und Magdeburger Agrarversicherung AG wurden allein durch Starkregen 15.000 Hektar mit einer Versicherungssumme von 24 Millionen als geschädigt gemeldet. Nur ein kleiner Teil der Landwirte ist gegen Starkregen versichert.

Viele schwere Gewitter kennzeichnen die Monate Mai und Juni. Dabei führten enorme Niederschlagsmengen und Hagel zu schweren Schäden in der Landwirtschaft. Laut Deutschem Wetterdienst erreichte der Juni mit rund 115 Litern pro Quadratmeter 134 Prozent des vieljährigen Mittels und war damit deutlich zu nass. Besonders heftig getroffen wurden der Landkreis Schwäbisch Hall und Künzelsau, der Landkreis Biberach sowie die Regionen Pfalz und Niederrhein. Die bundesweit höchste Tagesmenge meldete am 23. Juni Groß Berßen im Emsland mit rund 150 Litern pro Quadratmeter an nur einem Tag.

„Hauptschadentage waren der 28. und 29. Mai sowie der 23. und 25 Juni. Aber auch in der Zeit dazwischen kam es ständig zu Starkregenschäden“ so Martin Heiß, Leiter Schadenaußendienst der Münchener & Magdeburger. Der Starkregen schädigte insbesondere Kartoffeln und Gemüse. Kartoffeldämme wurden freigespült und überschwemmt, frisch aufgelaufene Maisbestände wurden verschlämmt. Insbesondere das stehende Wasser nach Starkregen hat zu Totalschäden geführt. Vielerorts führte der Starkregen zu einer hundertprozentigen Wassersättigung des Bodens. Besonders problematisch für die Landwirte ist, dass der Regen Pilzerkrankungen und Fäulnis begünstigt. Das Schadenausmaß ist immens. Insbesondere bei Kartoffeln und Gemüse sind Totalschäden zu verzeichnen. Teilweise wurden Totalschäden sogar in Rüben und Mais gemeldet, hier kam es vielfach zu Umbruchschäden.

„Das Schlimme an den Schäden war, dass die Felder mehrere Wochen nicht befahrbar waren. Deswegen konnten auch Düngung und Pflanzenschutzmaßnahmen nicht erfolgen“ beschreibt Schadeneinsatzleiter Josef Bellartz die Situation. Die Schätzer der Münchener & Magdeburger waren sofort unterwegs, um die Schäden vorab zu besichtigen. Die Kulturen, die nicht umgebrochen werden mussten, werden kurz vor der Ernte erneut abgeschätzt, um den finalen Schaden zu ermitteln.

Insgesamt wurden der Münchener & Magdeburger Starkregenschäden auf mehr als 15.000 Hektar Fläche mit einer Versicherungssumme über 24 Millionen Euro gemeldet. „Schäden dieses Ausmaßes nehmen unserer Erfahrung nach immer mehr zu. Wichtig ist, dass Landwirte wissen, dass sie sich gegen Starkregen versichern können!“ – so beschreibt Martin Heiß die Situation angesichts der dramatischen Lage, dass die Mehrzahl der Landwirte nicht gegen Starkregen versichert ist.

Die Münchener & Magdeburger bietet umfassende Möglichkeiten, Ackerfrüchte gegen Hagel und Starkregen abzusichern. Weitere Informationen unter www.mmagrar.de.

 

Starkregenschaden Rüben